15 Jahre Paladion

15 Jahre Paladion aus Sicht der Turner

Seit 15 Jahren gibt es nun schon das Paladion und wir feiern mit.

Für uns, die Turnabteilung des SV Böblingen heißt das 15 Jahre Nutzung der Bewegungslandschaft. Wie schnell die Zeit vergeht . Ich, Verena Bündgens, damals aktive Ligaturnerin, kann mich noch gut an die ersten Trainingseinheiten in der Bewegungslandschaft erinnern. Es war ein unglaublicher Fortschritt, zu den Vereinen zu gehören, die eine Halle mit feststehenden Geräten nutzen konnten.

Weiche Landung in der Grube

Den Luxus nicht auf- und abbauen zu müssen genossen damals nur die Leistungszentren, in denen der Kader trainierte. Die Frage, welche unserer Gruppen von der Bewegungslandschaft am meisten profitieren würde, war schnell beantwortet, nämlich wir, die Ligaturnerinnen des SV Böblingen. Denn die Bewegungslandschaft mit sogenannter Schnitzelgrube erlaubte es uns, schwierige Elemente bzw. Bewegungsabläufe einzuprägen, bis wir eine gewisse Sicherheit hatten, um sie auch in der Wettkampfhalle umzusetzen. Die Grube ermöglichte uns viele Wiederholungen, mehr Orientierung im Raum und eine weiche Landung. Während damals zum Beispiel nur ein paar wenige Ligaturnerinnen überhaupt den Tsukahara am Sprung (Radwende mit anschließendem Rückwärtssalto über den Sprungtisch) im Wettkampf zeigten, gilt dies heute als Selbstverständlichkeit. Wir Böblinger konnten nur mithalten, da wir entsprechende Trainingsmöglichkeiten hatten.

Die Grube

Dabei war zunächst keine Anschaffung einer Sprunganlage vorgesehen, und auch sonst war die Turnabteilung leider nicht ernsthaft in die Planung der Bewegungslandschaft eingebunden. So kommt es, dass wir noch immer nicht wöchentlich besagten Sprung trainieren können, da die Kleinsporthalle, aus der wir unseren Anlauf nehmen müssen, anderweitig belegt ist.

Heute 15 Jahre später, gehe ich nach wie vor dreimal wöchentlich in die Turnhalle, mittlerweile jedoch als Trainerin. Aus dieser Position heraus kann ich sagen, dass wir trotz mancher Mängel sehr froh sind, die Bewegungslandschaft regelmäßig nutzen zu können. Ganz besonders freue ich mich aber über das häufige Verständnis der parallel in der Kleinsporthalle trainierenden Abteilungen, wenn wir wieder einmal um etwas mehr Zeit bitten.

Im Namen des gesamten Trainerstabes der Turnabteilung freue ich mich auf viele weitere und vor allem verletzungsfreie Jahre in der Bewegungslandschaft.