Panthers siegen gegen Illertal

Von: Redaktion

Zur Überraschung der Panthers erschien die BG Illertal mit nur fünf Spielern und ohne Trainer in der Hermann-Raiser-Halle, so dass die Spielerbank von vornherein verwaist war. Sie hielten aber bei Spielbeginn durch ihr variantenreiches und schnelles Angriffspiel und einer guten Zonenverteidigung prächtig mit. Trotzdem lagen die Panthers von Anfang an in Führung und zeigten hierbei eine stabile Verteidigung und im Angriff teils gelungene Angriffszüge die unter dem Korb zu Punkten führten. Durch Unkonzentriertheit im Passspiel gelang es den Gastgebern aber nicht wirklich davonzuziehen und so lagen sie nach dem ersten Viertel mit 21:17 nur mit vier Punkten in Führung.

An diesem Bild änderte sich auch nicht viel im zweiten Spielviertel. Den Panthers gelang es einen 14 Punktevorsprung heraus zuspielen. Den Gästen gelang es immer wieder etwas aufzuholen, erhöhten aber bei diesen Bemühungen, um den Angriffsfluss der Böblinger zu unterbinden, ihre Foulquote, was ohne Auswechselspieler, für sie noch im späteren Spielverlauf kritisch werden konnte. Böblingens Trainer gab im weiteren Spielverlauf auch seinen Auswechselspielern viel Gelegenheit zum Einsatz und so spiegelt der Halbzeitspielstand von 36:29 das Spielgeschehen richtig wieder.
Nach dem Pausenpfiff, ließen die Panthers das Spielgeschehen, in Erwartung eines sicher Sieges, mehr und mehr schleifen. Die Gäste konnten so Punkt für Punkt aufholen und der Gastgeber sah sich nach fünf Minuten plötzlich mit 55:56 im Rückstand. Erst diese, fast schon peinliche Situation, brachte die Panthers wieder aufs Gleis und sie spielten dann bis zum Anfang des Schussviertel wieder einen 62:54 Vorsprung heraus. Sie gaben dann das Heft nicht mehr aus der Hand und bei den Gästen, die ja nicht auswechseln konnten, zeigten sich Ermüdungserscheinungen, die zu Wurf- und Passunsicherheiten führten. So hatten die Panthers bald einen 20 Punktevorsprung herausgespielt und als die Illertaler 90 Sekunden vor Spielschluss noch einen Spieler mit fünf persönlichen Fouls auf die bis dahin verwaiste Auswechselbank setzten mussten und nur noch vier Spielern auf dem Feld hatten, plätscherte das Spiel, bis zu einem 86:66 Spielstand für die Gastgeber, so vor sich hin.
Trainer Leopold Dejworek war mit seinem Team nicht ganz zufrieden und meinte: „Mein Team hat das Spiel teilweise zu leicht genommen und ließen so die tapferen Gäste immer wieder herankommen. Bei den zwei noch ausstehenden Partien der Vorrunde gegen Konstanz und Reutlingen können wir uns das sicher nicht leisten“.

08.12.2015 Herren1 › Saison 15/16
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