Panthers verlieren im Endspurt

Von: Redaktion

Beim Tabellenführer in Kirchheim entwickelte sich von Anfang an eine sehr ausgeglichen Partie, in der beide Teams ihr Augenmerk auf sichere Passfolgen im Angriff und auf eine aufmerksame Defensivarbeit Wert legten. Die Gastgeber konnten leicht in Führung gehen, aber den Böblingern gelang es einen größeren Rückstand zu vermeiden. Beide Mannschaften glänzten durch große Wurfsicherheit, was auch das Ergebnis des ersten Spielviertels mit 26:23 für Kirchheim dokumentiert.

Auch im zweiten Spielviertel änderte sich im Spielgeschehen nicht viel. Die Kirchheimer brachten durch ein schnelles Passspiel ihr Distanz und Halbdistanzwerfer in erfolgreiche Positionen und den Panthers gelang es ihre Chancen in der Halbdistanz und unter dem Korb in Punkte umzusetzen. Keine der beiden Mannschaften konnte aber einen größeren Vorsprung herausarbeiten und so stand es in dieser sehr ausgeglichenen und auf sehr hohem Niveau stehenden Partie zur Halbzeit weiterhin bei einem Dreipunkteunterschied mit 46:43 für die Gastgeber.
Nach der Pause hatten die Gäste aus Böblingen ihre beste Spielphase, sie waren im Spielaufbau und in der Defensive effektiver, konnten so den Spielstand drehen und mit bis zu sieben Punkten in Führung gehen. Hierbei zeigten sich besonders Herdie Lawrence mit seiner Schnelligkeit und Wurfsicherheit aus der Halbdistanz und Jerome Hunter unter dem Korb von ihrer besten Seite, während Marques Charlton, trotz engster Bewachung einige Distanzwürfe beisteuern konnte. In der Verteidigung sorgten Viktor Tschernenko und Jerome Hunter mit Unterstützung des gesamten Teams für eine sehr sichere Defensivarbeit. Vor dem Beginn des Schlussviertels hatten so die Panthers beim Stand von 63:60 immer noch einen Dreipunkte Vorsprung gehalten und wahrten sich so noch alle Chancen auf ein positives Endergebnis.
Im Schlussviertel drehte aber der Tabellenführer auf Grund seiner mannschaftlichen Geschlossenheit und breiteren Spielerbasis groß auf. Bei den Panthers zeigten sich Unsicherheiten sowohl in der Defensive als auch in der Wurfsicherheit. Dem Gastgaber gelang es so in Führung zu gehen und diese durch einen Serie von gekonnten Distanzwürfen auszubauen. Die Panthers hatten diesem, auch konditionell, nichts mehr entgegenzusetzen und mussten gegen die Gastgeber dann doch noch einen im Resultat klare, dem gesamten Spielverlauf aber nicht entsprechende  88:74 Niederlage hinnehmen.
Ein etwas entäuschter Trainer Leopold Dejworek meint nach dem Spiel: „Die breitere und ausgeglichene Mannschaftsbasis hat am Schluss in diesem Spiel den Ausschlag gegeben. Schade, dass wir so nicht unsere gegebene Chance wahrnehmen konnten.“       

Für die Panthers spielten:
M.A. Charlton (17/3), J. Hunter (22), M. Karsch, H.B. Lawrence (20/2), S. Navermann (5/1), S. Sanders (4/1), V. Tschernenko (6)

22.02.2016 Herren1 › Saison 15/16
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